Ableitung von Aktionspotentialen beim Regenwurm
Für die Messung von Nervenimpulsen wurden Regenwürmer früher
aufpräpariert. Es hat sich aber gezeigt, dass Potentiale ebenso gut an
der Außenseite des völlig unversehrten Wurms registriert werden können.
Das einen Ende des Wurms liegt auf den Elektroden des Reizgerätes und das
andere auf den Messelektroden, die untereinander einen sehr kleinen Abstand
haben.
Der Wurm erhält jeweils Doppelreize (2 Volt) mit wechselndem zeitlichen
Abstand (senkrechte Balken). Die Reaktion der Nervenzelle (Aktionspotentiale)
ist abgebildet.
- Zeichnen Sie groß und übersichtlich den Versuchsaufbau mit den
entsprechenden Anschlüssen und Geräten und beschriften Sie die Skizze.
- Erläutern Sie in Stichpunkten, wie ein "normales" Aktionspotential
zu Stande kommt ( eine Messelektrode außen, eine innen - diese Teilaufgabe
hat mit den abgebildeten Versuchsergebnissen nichts zu tun).
- Erläutern Sie in Einzelheiten, wie eines der unter Versuch 1 abgebildeten
Aktionspotentiale zu Stande kommt.
Setzen Sie dabei zur Vereinfachung den Wurm einem Axonabschnitt gleich.
Hilfe:
Tragen Sie die durch den Reiz hervorgerufene Ionenverteilungen an der Membran
der Nervenzelle mit den Symbolen "+" und "-" neben den Reizelektroden
(in Richtung auf die Messelektroden hin) ein und stellen Sie sich vor, die Erregung
breitet sich über die Messelektroden hinweg aus.
- Vergleichen Sie die drei Antworten auf die Doppelreize bei den Versuchen
1 bis 3 und interpretieren Sie die Versuchsergebnisse.
Hinweise zur Konstruktion und zur Lösung der Aufgabe
findet man unter Entwicklung von Aufgaben.