Der Biologe untersucht Lebewesen, d.h. komplexe Systeme, die auf mehreren Ebenen vernetzt und reguliert sind. Zur Bewältigung der Forschungsvorhaben in der Wissenschaft und zur Vermittlung im Unterricht wird das System zerstückelt.
Es werden naturwissenschaftliche Methoden eingesetzt und nachvollzogen.
Im Unterricht agieren Lehrkraft und Schülerinnen und Schüler in einem komplexen System von Beziehungen und Abhängigkeiten. Jedes Element des Unterrichtsystems ist selbst ein „autopoietisches, eigendynamisches, nichttriviales System“ und zeigt wechselnde aber immer ganzheitliche menschliche Verhaltensweisen, die von äußeren und inneren Bedingungen abhängig sind. Für diese vielschichtigen Interaktionen versuchen Pädagogen „Lernziele“ oder „Bildungsstandards“ vorzugeben. Auch hier wird die Komplexität zerstückelt, um überhaupt eine Aussage machen zu können.
Es werden geisteswissenschaftliche Methoden eingesetzt; alle sich noch so empirisch gebenden Ansätze sind reine Augenwischerei. Die Vielzahl der wichtigen Variablen kann noch nicht einmal erfasst, geschweige denn bis auf eine konstant gehalten werden. Jede Untersuchung ist ein einmaliger Vorgang und kann zur Absicherung nicht wiederholt werden.
„Der Zweck der Philosophie ist die logische Klärung der Gedanken.
Die Philosophie ist keine Lehre, sondern eine Tätigkeit. Ein philosophisches Werk besteht wesentlich aus Erläuterungen.
Das Resultat der Philosophie sind nicht „philosophische Sätze“, sondern das Klarwerden von Sätzen.
Die Philosophie soll die Gedanken, die sonst, gleichsam, trübe und verschwommen sind, klar machen und scharf abgrenzen.“
Ludwig Wittgenstein : Tractatus logico-philosophicus
Es wäre schön, wenn auch die Pädagogik diesem Gedankengang folgte und zu realistischen Ansprüchen fände.
In meiner Referendarzeit standen die Bloomschen „Lernziele“ auf einem hohen Sockel, um den wir Prozessionen veranstalteten. Die Taxonomie wurde nicht als Analyseinstrument gesehen, sondern als Vorgabe von Lernzielen. Sie wurden nun für jede Unterrichtsstunde formuliert und „operationalisiert“. Das führte zu dem heute noch verbreiteten Machbarkeits- und Berechenbarkeitswahn. Obwohl man nur kleinste Mosaiksteinchen des Gesamtbildes erfasst hatte, plante man auf zwei Stellen hinter dem Komma. Die selbstgesteckten Ziele sollten unbedingt erreicht werden Spontanität war unerwünscht und störend, „Irrwege“ mussten vorausschauend verbaut werden, Suggestivfragen waren die letzte Rettung.
Ein guter Ansatz zur Analyse des Unterrichts wurde falsch interpretiert.
Obwohl die Erfahrungen gezeigt haben, dass es immer nur vorübergehende Teilwahrheiten gibt, weiß man jetzt schon wieder alles ganz genau.
Ich begrüße die neue Betonung der Schülerseite („output“) und sehe positive Perspektiven bei der Entwicklung und Anwendung von Bildungsstandards. Ich sehe aber auch generelle Probleme und spezifische Schwierigkeiten für einzelne Fächer.
„Bildung stärkt Menschen“ der Bildungsplan 2004 von Baden-Württemberg
„ ... Mit den neuen Bildungsplänen wird ein grundlegender Paradigmenwechsel in den verbindlichen Vorgaben für den Unterricht an unseren Schulen vollzogen: Während frühere Bildungsplangenerationen vorrangig auswiesen, was zu unterrichten ist, schreiben die neuen Bildungspläne vor, welche Kompetenzen Kinder und Jugendliche erwerben müssen. Hiermit wird ein Wechsel von einer Input- zu einer Outputsteuerung vollzogen. Die Etappen werden in den unterschiedlichen Schularten durch die Ausweisung von Bildungsstandards ... gekennzeichnet. Diese beschreiben fachliche, personale, soziale und methodische Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler. Diesen Kompetenzen sind in Form eines Kerncurriculums Inhalte zugeordnet, die so ausgewählt sind, dass sie in rund zwei Dritteln der verfügbaren Unterrichtszeit erarbeitet werden können. Sie sind Grundlage für die zentralen Prüfungen. Ansonsten wird das Erreichen der Bildungsstandards in den weiterführenden Schulen unter anderem mit zentral gestellten Vergleichsarbeiten auf der Basis des Kerncurriculums überprüft. ...
Eine wichtige Veränderung ergibt sich aus der Akzentuierung der Kompetenzen in den neuen Bildungsplänen. Bei der Umsetzung werden den Schulen durch die Reduzierung von Inhalten größere Freiräume eingeräumt. Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang das Schulcurriculum, für das circa ein Drittel der Unterrichtszeit zur Verfügung steht. Das Schulcurriculum enthält die Curricula der einzelnen Fächer beziehungsweise Fächerverbünde, ergänzende und vertiefende sowie fächerverbindende und profilbildende Elemente. Darüber hinaus hat es die Funktion, einzelne Fächer und Fächerverbünde miteinander im Sinne des fächerverbindenden Unterrichts zu vernetzen. Erst durch das Zusammenspiel von Kerncurriculum und Schulcurriculum werden die in den Bildungsstandards geforderten Kompetenzen erreicht. ...“
http://www.bildung-staerkt-menschen.de/schule_2004/bildungsplan_kurz
Bildungsstandards legen also fest, über welche fachlichen, personalen, sozialen und methodischen Kompetenzen Schülerinnen und Schüler zu einem bestimmten Zeitpunkt verfügen müssen. Der zugrunde liegende Kompetenzbegriff umfasst Einstellungen, Fähigkeiten und Kenntnisse.
Das „Forum Bildung“ formuliert die Kompetenzen so:
- Lernkompetenz
- die Verknüpfung von „intelligentem“
inhaltlichem Wissen mit der Fähigkeit zu
dessen Anwendung
- methodisch-instrumentelle (Schlüssel-)Kompetenzen
- soziale Kompetenzen
- Wertorientierungen
Arbeitsstab Forum Bildung (Hrsg.): Bildungs- und Qualifikationsziele von morgen, Vorläufige Leitsätze und Expertenbericht, Bonn o.J.
Wissen soll durch Erfahrung erworben werden und dann verantwortlich genutzt werden.
Dieser Ansatz ist, wie schon oben erwähnt, zu begrüßen. Nun zu den Bedenken.
Sachwissen spielt in Zusammenhängen eine Rolle, Auswirkungen der Umsetzung von Forschungsergebnissen sollen bewertet werden. D.h. es wird nicht nur der „Erfolg“ des schulischen Unterrichts überprüft, sondern in hohem Maße der durch Bücherlesen erworbene Wortschatz (Erfassen der Aufgabenstellung), die häuslichen Informationsquellen (Hintergrundwissen durch Zeitungslektüre), Diskussionen im Familien und Freundeskreis über Tagesthemen (Diskursfähigkeit) usw. gehen in hohem Maße in die Leistungen ein. Dazu kommen in manchem Unterrichtsfach automatisch die vielen kompensatorischen Systeme (Nachhilfestunden, Sprachschulen in den Ferien, ...), die sich manche Eltern viel Geld kosten lassen.
Entwicklung und Wissenserwerb sind von vielen Faktoren abhängig; einige sind dargestellt.

Prüft man die „Schulleistung“ zu einem Zeitpunkt X, so geht da eben nicht nur das in der Schule angeeignete Wissen ein.
NZZ vom 25.06.2008 : Jeder zehnte Drittklässler hat Mühe mit den Anforderungen
Einzelheiten aus www.bi.zh.ch :
„Leistungsunterschiede in der 1. und 3. Klasse:
Innerhalb der jeweiligen Schulklasse gleichen sich die Leistungen der Schülerinnen und Schüler zunehmend an. Im Vergleich der Schulklassen nehmen die Leistungsunterschiede aber deutlich zu: Es gibt Klassen die ausgezeichnete Lernfortschritte ausweisen können, und andere, deren Lernfortschritt nicht ausreichend ist. Das heißt, es gelingt Lehrpersonen in unterschiedlichem Masse, ihren Schülerinnen und Schülern Wissen und Können in Deutsch und Mathematik zu vermitteln.“
“Soziale und kulturelle Herkunft:
Kinder aus sozial benachteiligten Elternhäusern weisen bereits zu Beginn der 1. Klasse schlechtere Lernvoraussetzungen auf als Kinder aus gut gestellten Familien. Am Ende der 3. Klasse ist das Bild unverändert. Eine wichtige Rolle spielen die Kenntnisse der Schulsprache. Besonders für Kinder, die weder zu Hause noch in der Freizeit Deutsch sprechen, ist es schwierig, die Lernziele in diesem Fach zu erfüllen.“
Wenn keine zusätzlichen Anstrengungen unternommen werden, führt das zu einer noch stärkeren Benachteiligung der jetzt schon überforderten Gruppe von Jugendlichen der Unterschicht. Die Schule mit ihren Lehrkräften und der Jugendliche mit seiner Familie sind gefordert.
Bildungsstandards, Kompetenzenkatalog, Kerncurriculum werden (z.B. in Baden-Württemberg) durch das Kultusministerium festgelegt.
Die Vorgaben erfüllen nur ihren Zweck, wenn mit ihrer Hilfe auch festgestellt werden kann, ob eine Schülerin oder ein Schüler zu einem ausgewählten Zeitpunkt die Anforderungen auch erfüllt.
Mit reinen Beschreibungen der Erwartungen gelingt das aber nicht.
Deshalb gibt es in allen Ländern, die Bildungsstandards eingeführt haben, Aufgabensammlungen, aus denen erst die Anforderungen abzulesen sind. In Baden-Württemberg sind das die Niveaukonkretisierungen. Sie bilden anhand exemplarischer Problemstellungen ein mittleres Anforderungsprofil ab und definieren einen Leistungskorridor als verbindliche Leitlinie für die Unterrichtsplanung und die Überprüfung des Unterrichtserfolgs.
Die konkreten Anhaltspunkte für die Bildungsstandards sind die Aufgabensammlungen.
Ähnliche Bedeutung haben die gesammelten Abituraufgaben aus Bayern, Baden-Württemberg und anderen Bundesländern mit einer längeren Zentralabitur Tradition.
Für Pharmazie- (1. Staatsexamen), Mediziner- und Führerscheinprüfungen gibt es Fragenkataloge.
Im Internet hat man stolz (wie traurig!) von einer europaweiten Facharzt-Prüfung für Kinderurologen berichtet. „Ab Punkt 12 Uhr hatten die Kandidaten dann 100 Fragen in 100 Minuten gegen die Uhr im Multiple Choice - Verfahren durch Ankreuzen auf einem Fragebogen zu lösen“.
http://intranet.barmherzige.de/iframe.php?section=news&ansicht=detail&id=28&einrichtung=9
Wenn es solche Fragenkataloge gibt, so wird nach ihnen gelernt (Führerschein) oder es ist naheliegend, dass man sich mit ihnen vorbereitet. Bei all dem Pauken verschwinden die Zusammenhänge (in Medizin z.B. der Patient) und es wird isoliertes Sachwissen auswendig gelernt.
Ich sehe, besonders in Fächern mit geringer Stundenzahl in den Stundentafeln, das Problem, dass kein strukturiertes und vernetztes Grundwissen erworben werden kann, obwohl es für alle Kompetenzbereiche erforderlich ist.
Beispiel: Hessischer Lehrplan
G9 Jahrgangsstufe 5 / Punkt 5.2 Das Lebensbild eines Säugetiers
Im Sinne der Erschließungsfelder lernten die Kinder wichtige Aspekte bei einer Reihe ausgewählter Säugetiere kennen, aus denen nach und nach das Säugetier in der Vorstellung konstruiert wurde.
Eisbär Angepassheit, Struktur und Funktion
Hund Verhaltensbiologie, Struktur und Funktion des Gebisses
Schwein Aussehen, innerer Bau (Organe)
Rind Ernährung, Verdauung
Pferd Fortpflanzung
Beim Übergang von G9 nach G8 wurde in Hessen in den Klassenstufen 5 und 6 25% des Unterrichts gestrichen.
G 8 „Zusammenfassung und Straffung“ dieses Punktes und Einbeziehung eines Punktes aus der Jahrgangsstufe 6 (der gar nicht passte)
Als Reaktion auf die andauernde Kritik wurde in Hessen der Lehrplan durch weiter zusammengestrichen.
G 8 „entrümpelt“ 5G.2: Körperbau & Lebensweise der Säugetiere
Das Unterrichtsthema „Körperbau & Lebensweise der Säugetiere“ kannGestalt, Merkmale Verbindung von Struktur und Funktion
Angepasstheit an den Lebensraum
Diese Themen werden fakultativ.
Auch ein Laie sieht, dass man so keine Bildungsstandards erreichen kann. Die wichtigsten Gesichtspunkte (Struktur und Funktion) sind fakultativ und man kann ein Tier mit sich selbst vergleichen.
Ohne strukturiertes Basiswissen ist ein Hauptziel Lernen lernen nicht zu erreichen.
Jede Schule muss nun Bildungsplan und Kerncurriculum mit Inhalten füllen, ein Schulcurriculum entwerfen und Vergleichs- bzw. Diagnosearbeiten entwerfen.
Unter
http://www.bossert-bcs.de/biologie/standards/index.html
ist dargestellt, wie Bildungsstandards im Fach Biologie umgesetzt werden sollten. Folgt man dem Vorschlag, kommt es zu einer nicht zu vertretenden Arbeitsbelastung und zum z.T. zu Überforderungen der Fachschaften (auch auf der zitierten Internetseite dargelegt).
Folgt man dem Vorschlag nicht, so nimmt man die unter „2. Das strukturierte Basiswissen ist in Gefahr“ aufgeführten gravierenden Mängel in Kauf. Bis ein gemeinsamer Aufgabenpool angewachsen ist und die Bildungsstandards und Kompetenzen konkretisiert hat, haben sich einzelne Schulen schon weit auseinander entwickelt.
Rückblickend auf das von Heinz Klippert entwickelte Methodentraining kann man sagen, dass dadurch ein ganz neuer Blickwinkel eröffnet wurde und eine Sammlung von Methoden entstand, die für eine Fächergruppe (Deutsch, Politik und Wirtschaft usw.) einen Gewinn brachte. In naturwissenschaftlichen Fächern können sie nicht ohne weiteres übernommen werden.
Ähnliche Probleme sehe ich bei der Kompetenzentwicklung.
Für Fächer, die an Geisteswissenschaften anknüpfen, sind die Kompetenzen und ihre Abfolge maßgeschneidert. Das zeigen auch schon die Titel von Buchreihen des Deutschunterrichts wie „Verstehen und Gestalten“ und „Wort und Sinn“.
Meinungen und Wertungen (d.h. die „Anwendung auf das Leben“) müssen im naturwissenschaftlichen Unterricht vorkommen, sind aber fachfremd und müssen durch eine deutliche Trennlinie abgegrenzt werden, sonst kommt es zu einer für den Schüler verwirrenden Mischung von geisteswissenschaftlichen und naturwissenschaftlichen Methoden.
In den Geisteswissenschaft geht es seit eh und je um Textarbeit. Sie kann verfeinert und auf ein höheres Niveau gehoben werden es ist aber immer Textarbeit.
In den Naturwissenschaften geht es seit eh und je um den naturwissenschaftlichen Gedankengang mit dem Experiment als zentralem Element. Die Vielzahl der eingesetzten Geräte und Methoden ist inzwischen riesig es benötigt viel Zeit, mit ihnen vertraut zu werden und ihre Möglichkeiten und Grenzen abzuschätzen.
Hinzu kommt, dass die Folgerungen aus den Ergebnissen (z.B. Folgen des Rauchens, gesunde Ernährung, erneuerbare Energien) trivial sind. Sie liegen für jeden Schüler auf der Hand schwierig ist die Umsetzung.
Da all meine aufgeführten Bedenken, die sicher auch von vielen anderen Kollegen geteilt werden, nicht verstanden und damit auch nicht berücksichtigt werden, kommt den gestellten Aufgaben eine große Bedeutung zu. Es ist die letzte Strukturierungsmöglichkeit.
Die folgende „erfreuliche“ Teilaufgabe zeigt, dass die naturwissenschaftliche Denkweise als wesentlich angesehen wird. Sie muss aber an vielen Beispielen gründlich eingeübt und erworben werden und das ist mit den reduzierten Stundentafeln in manchen Bundesländern nicht möglich.
Frage 8: KARIES
In einem Land gibt es eine hohe Anzahl an kariösen Zähnen pro Person.
Können die folgenden Fragen über Karies in diesem Land durch naturwissenschaftliche Experimente beantwortet werden? Kreise für jede Zeile „Ja“ oder „Nein“ ein.
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Kann diese Frage über Karies durch |
Ja oder Nein? |
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Sollte es ein Gesetz geben, das Eltern |
Ja / Nein |
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Welchen Einfluss auf Karies hätte der Zusatz |
Ja / Nein |
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Wie viel sollte ein Zahnarztbesuch kosten? |
Ja / Nein |
Quelle PISA 2006 aus http://www.spiegel.de/media/0,4906,16788,00.pdf
Die folgende Abbildung stammt aus
Beschlüsse der Kultusministerkonferenz: Bildungsstandards im Fach Biologie für den mittleren Schulabschluss, Luchterhand 2005

Die Tiere sollen geordnet und ein Bestimmungsschlüssel soll entwickelt werden.
Wieder eine sehr geeignete Aufgabe, die aber Kenntnisse und Fähigkeiten voraussetzt, die in einigen Bundesländern aus Zeitmangel nicht erworben werden können.
Frankfurter Rundschau vom 20.06.2008 : „Klausuren aus dem Geheimgremium“
Die Zeit vom 19.06.2008 : „Nie wieder Mathe“
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 10.06.2008 : „Abiturprüfung darf nachgeschrieben werden“
Die inzwischen „berühmte“ Oktaeder Aufgabe aus Nordrhein-Westfalen hat gezeigt, dass sich bei zentralen Prüfungen Fehler gravierend auswirken.
Inzwischen ist man auf eine „geniale“ Lösung gekommen: „Unabhängige Lehrer müssen die Aufgaben bewältigen können, erst dann werden sie zugelassen.“
Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs. Immer gibt es eine Menge kleiner Fehler und Ungereimtheiten, Schwächen in den Formulierungen und Fehler bei der Erstellung der Antworten und damit der erwarteten Leistungen. Der letzte Punkt kann sich für den Schüler sehr gravierend auswirken er wird aber kaum öffentlich bekannt werden.

Mit dem Turbo-Abitur zur Turbo-Uni ?!
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Juni 2008
© B.Bossert