EbbetümpelAn der Küste der Bretagne beträgt der Wasserstandunterschied (Tidenhub) zwischen Ebbe und Flut mehrere Meter. Wenn das Meer bei Ebbe zurückgeht, bleibt Wasser in Mulden zurück; es bilden sich Gezeitentümpel. In ihnen befinden sich Algen und Tiere, die nun gut untersucht werden können.
Messungen können vorgenommen werden, wenn der Tümpel bei Ebbe gerade frei liegt bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Flutlinie ihn gerade erreicht. Wenn er Teil des Meeres ist, hat er aufgehört zu existieren und Messungen sind selbstverständlich unmöglich. ![]() Die Termine von Ebbe und Flut verschieben sich im Laufe des Jahres. Es wurden der Sauerstoffgehalt (pO2) und der Kohlenstoffdioxidgehalt (pCO2) des Tümpelwassers einmal am Tag und zu einem anderen Zeitpunkt bei Nacht gemessen. Die Werte sind in der Abbildung graphisch dargestellt. Beschreibe die beiden Kurven im Zusammenhang und erkläre ihren Verlauf. |
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Oktober 2004
© B.Bossert