Ziel der Stunde ist es, einen Zeitungstext zu lesen, zu verstehen und in eine graphische Darstellung um zu setzen.
Der Text stammt aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 09.06.1993 und geht auf den zitierten Artikel in Nature zurück. Das Verhalten / die Entwicklung findet man noch bei anderen Amphibienlarven, wie aus den beiden folgenden Artikeln hervorgeht:
GEO 5/1988 S. 198 "Wettlauf mit der Sonne"
DIE ZEIT vom 01.08.1997 "Terror im Teich"
Kannibalen mit FamiliensinnLarven des Arizona-Tigersalamanders schonen die Geschwister
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Die Schülerinnen und Schüler werden aufgefordert, den Artikel zu lesen und unbekannte Begriffe heraus zu schreiben. Zwischen den Worten soll Platz für später einzufügende Erklärungen gelassen werden.
![]() Text von Sanjeet |
![]() Text von Jens |
In einem Unterrichtsgespräch werden die Ziele der Experimente und die praktische Versuchsdurchführung besprochen. Dabei kann die Lehrerin / der Lehrer durch Fragen die Aufmerksamkeit auf einzelne Gesichtspunkte lenken. Wie kann man sicher sein, dass es sich um "Geschwister" handelt? Wie kann man auch später die Mitglieder einer "Familie" sicher erkennen? ...
Eine mögliche Versuchssituation wird an die Tafel gezeichnet. Ein Aquarium mit sieben Larven / Kaulquappen aus drei "Familien":
| K1 | ||
| QA | QA | QA |
| QB | QB | QB |
Das Futter ist knapp.
![]() Darstellung von Laura |
![]() Darstellung von Jens |
![]() Darstellung von Sanjeet |
Von einer "Familie" ist nur das eine Tier K1 im Aquarium; die eingeklammerten Tiere K1 verdeutlichen das. Von den beiden anderen "Familien" sind je drei Larven im Becken.
Nachdem man die Versuchsbedingungen angezeichnet hat, wird der Text nochmals nach Erklärungshinweisen durchgesehen.
Der Hemmstoff 1 fehlt, da nur ein K1 - Tier vorhanden ist. Die Stoffe A und B der fremden "Familien" sind vorhanden. Sie begünstigen die Entwicklung zum "Kannibalen / Monster". Dass tatsächlich Stoffe eine Rolle spielen, könnte man durch Wasserwechsel beweisen.
Am Ende sollte man das Ergebnis der vorangegangenen Unterrichtseinheit (Entwicklung) mit dem der heutigen Stunde zusammen fassen.

Ergebnis von Sanjeet
1. Das Futter im Lebensraum wird knapp; die Tiere hungern.
Sie bilden in ihrem Körper den Stoff H.
Der Stoff H schließt einen Schalter, der die Verwandlung in ein "Monster" einleitet.
2. Noch während der Verwandlung gibt das Tier den Stoff M ab,
der bei allen anderen Tieren den Schalter blockiert.
3. Die Ernährung des "Monsters" ist gesichert.
4. Es gibt eine "rote und eine grüne" Familie, deren Mitglieder verschiedene Stoffe abgeben.
Das Monster stammt aus der "roten" Familie.
Es kann die "Grünen" ohne weiteres fressen.
5. Der Stoff, der von Mitgliedern der "roten" Familie abgegeben wird,
blockiert mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit einen Schalter,
der das Fressen verhindert.
Der Stoff löst sich auch wieder.
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updated Jan 2007
© B.Bossert