Erläuterungen zu den Folien der Präsentation: "Ziele des Unterrichts – Schwerpunkt Lehrersicht"
Hartmut von Hentig: Die Schule neu denken, Weinheim 2003
„Bildung hat drei Bestimmungen. Sie ist erstens das, was „der sich bildende Mensch“ aus sich zu machen sucht, ein Vorgang mehr als ein Besitz. ...
Bildung ist zweitens das, was dem Menschen ermöglicht, in seiner geschichtlichen Welt, ... , zu überleben. ... Das ist die praktische Bildung. ...
Bildung ist drittens das, was der Gemeinschaft erlaubt, gesittet und friedlich, in Freiheit und mit einem Anspruch auf Glück zu bestehen ... Das ist die politische Bildung.“
Bei den folgenden Überlegungen geht es um formale Kompetenzen (praktische Bildung).
In einem zweiten Teil wird überlegt, wie die Schülerinnen und Schülern bei der Bildung ihrer Persönlichkeit unterstützt werden können.
Im naturwissenschaftlichen Unterricht werden auch gesellschaftliche Aspekte und Wertvorstellungen diskutiert sie müssen aber von „außerhalb“ übernommen werden. Vergleiche dazu
www.bossert-bcs.de/biologie/welt/freiheit/freiheit.htm
Das Grundkonzept stammt aus dem Vorwort der Hessischen Biologielehrpläne. Ergänzt und erweitert wurde es durch Ideen aus Ulf von Rauchhaupt: Wittgensteins Klarinette, Berlin 2005.
Der Stoff wird gemeinsam erarbeitet, die Ziele werden gemeinsam erreicht. Der Schwerpunkt der folgenden Überlegungen liegt auf der Lehrerseite, da er die konkreten Inhalte aussucht und sich auch die Methodik überlegt beides sollte Flexibilität zulassen.
Eine andere Darstellung geht von der Sicht der Schülerinnen und Schüler aus.
Eine Unterbrechung einer PowerPoint Präsentation ist immer wünschenswert; sie bietet sich an den Stellen an, an denen Internetadressen angegeben sind.
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Folie 01 |
In der Einführungsstunde („Leben“) ging es um fachwissenschaftliche Inhalte. Sie sind aus dem riesigen Fachgebiet ausgewählt und durch die Lehrpläne mehr oder weniger weitgehend festgelegt. |
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Folie 02 |
Eine große Menge von Einzeltatsachen kann mit Hilfe einer geeigneten Theorie zu einem kleinen Wissenspaket geschnürt werden. Vom Grundprinzip her kann man die Einzelfälle erklären. |
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Folie 03 |
Einige Basiskonzepte sind schon aus der Einführungsstunde bekannt. |
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Folie 04 |
Orientierungswissen soll strukturiertes Grundwissen sein, das das Einordnen erleichtert und später das selbständige Weiterlernen ermöglicht. |
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Folie 05 |
... an manchen Stellen kann man Themen aber auch vertiefen, kann sich der Einzelne mit einem Sachgebiet so vertraut machen und so in einem Bereich Bescheid wissen. |
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Folie 06 |
Ankerwissen man geht den Dingen auf den Grund zeigt, was die Wissensgesellschaft alles leistet und wo ihre Grenzen liegen. |
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Folie 07 |
Die grünen Pfeile führen zu dem rot dargestellten Ergebnis, das alle gemeinsam erreichen wollen. |
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Folie 08 |
Das Wissen soll aber auch genutzt werden, um Probleme zu lösen dabei wird es automatisch auch erweitert. |
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Folie 09 |
Hat sich der Wissensstand ständig erweitert, wurde die Sichtweise häufig geändert: eines ist immer gleich! |
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Folie 10 |
... um Experimente und Beobachtungen durchzuführen, benötigt man wissenschaftliche Geräte und fachspezifische Untersuchungsmethoden und oft auch „Hilfswissenschaften“. |
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Folie 11 |
Das Wissen wird durch Verstehen ergänzt. |
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Folie 12 |
Man benötigt natürlich auch allgemeine Arbeitsweisen. |
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Folie 13 |
Die Aneignung von sekundärem Weltwissen (input) verlangt Medienkompetenz. |
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Folie 14 |
Neben Wissen + Verstehen eignen sich die Schülerinnen und Schüler vielfältiges Handwerkszeug an. |
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August 2006
© B.Bossert