Sexualerziehung

5. / 6. Klasse

 

Der Unterricht geht von den in der Pubertätszeit zu beobachtenden äußeren Veränderungen aus. Es folgen Struktur und Funktion der Geschlechtsorgane; daran kann sich eine Diskussion der verschiedenen Möglichkeiten der Empfängnisverhütung anschließen.

Begleitet und überlagert werden alle Stunden von Gesprächen und Reflektionen unterschiedlicher Verhaltensweisen, Rollenvorstellungen, zwischenmenschlicher Beziehungen, ...

Jungen und Mädchen der Unterstufenklassen, die sich in ganz unterschiedlichen Stadien der Pubertät befinden oder noch gar nicht in diese Entwicklungsphase eingetreten sind, sind recht unsicher. Das ist ganz natürlich, da es schwierig ist, die körperlichen und seelischen Veränderungen emotional und intellektuell zu bewältigen - d.h. die Persönlichkeit zu entwickeln.

Die Arbeitsblätter haben neben der Einführungsaufgabe ganz besonders die Funktion, den Jugendlichen zu helfen, Unsicherheiten zu bewältigen.

Ziel ist es zu erkennen, dass es für Längenwachstum und Entwicklungsverlauf überaus große Schwankungsbreiten gibt und dass beides lange, weitgehend unabhängige Phasen sind und die Zeitpunkte des Beginns individuell sehr unterschiedlich sein können. D.h., dass jeder körperliche Zustand in der 5./6. Klasse normal ist.

Mädchen "eilen" in beiden Phasen den Jungen voraus.

Das Längenwachstum wird von Wachstumshormonen, Beginn und Entwicklung der Pubertätszeit von männlichen bzw. weiblichen Geschlechtshormonen geregelt.

Arbeitsblatt 1:
Pubertätszeit / Aufgabenstellungen
Der beschreibende Teil dieses Arbeitsblattes geht auf einen Entwurf von Herrn Dr. Lorenz Metzger zurück
 
Arbeitsblatt 2
Entwicklung
Download des Arbeitsblattes als PDF-File 
 
Arbeitsblatt 3
Wachstum
Download des Arbeitsblattes als PDF-File 

Wichtig ist hier der Verlauf der Kurven. Die absoluten Werte sind wegen der immer noch andauernden Längenzunahme sicher etwas zu niedrig.
         Tabelle 1 (PDF-File) Basel / Schweiz 1956 / 1957
         Tabelle 2 (PDF-File) DDR um 1980 , Durchschnittswerte
Es können nun entweder die 50%-Werte von Tabelle 1 oder die Werte von Tabelle 2 graphisch dargestellt werden. Das kann von Hand oder mit Excel geschehen (siehe PDF-Files von Tabelle 1, Tabelle 2) .

An diese Einführungsphase können sich "Informationen an Stationen" anschließen. Dabei sollte man in reine Mädchen- und Jungengruppen einteilen.

 

 

 

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Domäne  Bossert


Januar 2005
© B.Bossert