Hinweise für die Unterrichtspraxis

 

„Ich weiss nicht, warum wir dieses Gefühl haben, dass wir ein Recht auf Leichtigkeit hätten.“ Jeanne Hersch

 

1. Die erste Stunde

Das erste Aufeinandertreffen von Lehrkraft und Klasse ist immer spannend und entscheidend für die künftige Zusammenarbeit. Daraus folgt, dass es besonders sorgfältig geplant werden muss, dass nur die nötigsten Formalien mitgeteilt werden und gleich mit einer interessanten und anspruchsvollen Stunde begonnen wird.

„Kinderbändigen, was im Idealfall ja immer auch Kinderfaszinieren bedeutet“
„Das Miteinander-Denken ist das Geheimnis des gelungenen Dialogs“
„Gute Pädagogik ist wohldosierte Überforderung“
„Wenn man Menschen eine Arbeit abverlangt, die sie können, und zwar bis zum Alleräußersten, dann sind sie froh. Dann sehen sie in der Arbeit einen Sinn.“

Beispiel für die Sekundarstufe 1
http://www.bossert-bcs.de/biologie/frosch.htm
Beispiel für die Sekundarstufe 2 (am Ende der folgenden Seite)
http://www.bossert-bcs.de/biologie/motivation/mot.htm

Jede Klasse, jedes Kind testet bei der Lehrkraft, was man sich erlauben kann, wie weit man gehen darf.
Der Lehrer ist dafür verantwortlich, dass eine Arbeitsatmosphäre – entsprechend der Unterrichtsmethode – gewährleistet wird. Für die Aufrechterhaltung der Disziplin gibt es kein Patentrezept, nur individuelle Lösungen. Es ist aber unbedingt vorher zu überlegen – nicht erst in der Unterrichtssituation – welche Maßnahmen man in welcher abgestuften Form ergreifen will.

 

1.1 Der Raum

Hier handelt es sich um eine Aufzählung von Trivialitäten.
Man sollte sich den zugeteilten Raum einen Tag vorher ansehen und überprüfen, ob Tische und Stühle für die Klasse ausreichen.
In der Pause vor dem Unterricht sollte man den Raum lüften und nachsehen, ob die Tafel gewischt ist und Kreide und Schwamm vorhanden sind.
Für alle Fälle sollte man in seiner Schultasche weiße und farbige Kreide dabei haben.
Materialien und Medien sollten in der Pause vorbereitet werden.
Die Lehrkraft sollte immer pünktlich sein – d.h. es reicht nicht aus, mit dem Zeichen zum Unterrichtsbeginn im Lehrerzimmer loszugehen. Im Idealfall erwartet der Lehrer die Kinder und kommt nicht zu einer tobenden Klasse gehetzt.
Insbesondere zur ersten Unterrichtsstunde des Tages sollte der Lehrer rechtzeitg im Raum sein. Er kann die Schüler auch schon früher einlassen – dann ergeben sich ungezwungene Gespräche und man lernt die Kinder besser kennen.
Unpünktliche Schülerinnen oder Schüler sollten eindringlich ermahnt werden und ab dem zweiten Zuspätkommen eine Sonderarbeit erhalten.

Beispiel einer Sonderarbeit für die Oberstufe – Aufgabe ist es, die Grenzen der Induktion schriftlich herauszuarbeiten.

 

Sonderaufgabe für die Oberstufe
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1.2 Namen

Für die Arbeit im Unterricht und vor allem beim Ermahnen ist es sehr wichtig, schnell die Namen der Kinder bzw. der Jugendlichen zu kennen.
Es empfiehlt sich, einen Tag vor dem Unterricht die Klassenliste durchzusehen und zu prüfen, ob man jeden Namen richtig aussprechen kann. Hilfe kann man von der Klassenlehrerin bzw. dem Klassenlehrer erhalten. Falls man seinem Gedächtnis nicht traut, sollte man die Aussprache in „Lautschrift“ auf der Klassenliste vermerken.
Man sollte auch unbedingt einen Blick auf die Spalte der Klassenliste werfen, in der das Geschlecht angegeben ist.
In der Stunde selbst begrüßt die Lehrkraft die Klasse, stellt sich vor und schreibt dabei den Namen an die Tafel.
Nun kann man erklären, dass man die Namen der Schülerinnen und Schüler schnell und sicher lernen will, damit man sie im Unterricht ansprechen kann und dass jede / jeder die eigene Note erhält.
Wichtig ist, dass sich die beiden folgenden Vorgänge nicht lange hinziehen und man gleich mit dem Unterricht beginnen kann. Kein „Gesülze“, kein Leerlauf!
Man hat einen Sitzplan für das Klassenzimmer vorbereitet. Zur Orientierung der Kinder trägt der Lehrer den Namen eines Kindes ein und lässt den Plan dann durch die Klasse gehen und jedes Kind trägt seinen Vornamen ein. Kommt der Vorname in der Klasse zweimal oder mehrmals vor, wird eine Abkürzung des Familiennamens angefügt.

Sitzplan im Klassenzimmer

Während die ersten Kinder sich eintragen, macht der Lehrer zwei oder mehrere Bilder mit einer digitalen Kamera, auf denen die Gesichter aller Kinder gut sichtbar sind. Dabei löst sich eine eventuell vorhandene Spannung.

Klassenübersicht

Zu hause kann der Lehrer sich anhand der Aufnahmen und des Sitzplans die Namen einprägen.

Wie auf dem folgenden Bild dargestellt, kann man die Namen auch auf die Bilder übertragen.

Sitzplan
Sitzplan
Sitzplan

Die digitalen Aufnahmen sind eine große Arbeitserleichterung; sie sind leicht aufzunehmen und zu bearbeiten. Kinder, die beim Aufnahmetermin gefehlt haben, lassen sich später einfügen.
Mit einer analogen Kamera war der Aufwand früher groß. Weil der Blitz nicht den vollen Bereich des Weitwinkelobjektives ausleuchtete, musste ein hochempfindlicher Film benutzt werden. Erst nach der Entwicklung konnte man sehen, ob die Aufnahmen gelungen waren. Um den Aufwand zu reduzieren, musste man außerdem warten, bis man alle Klassen aufgenommen hatte.

Sitzplan analoge FotografieSitzplan analoge Fotografie

 

Weitere Formalitäten sollten vor der ersten Stunde geklärt sein (siehe Heftführung), extrem knapp („Ihr könnt das Heft aus dem Vorjahr weiterführen“) gehalten werden oder noch besser auf die nächste Stunde verschoben werden.

All diese Präliminarien sollten höchstens zehn Minuten gedauert haben.

Jetzt beginnt die Beschäftigung mit den Inhalten.

 

2. Heftführung und Schulbuch

Man kann über den Klassenlehrer schon vor der ersten Biologiestunde einen Merkzettel austeilen lassen.

Liebe Schülerin,
lieber Schüler der Klasse 5b,

für den Biologieunterricht benötigst Du:

            1 Schnellhefter (kein Heft!) DIN A4, karierte Blätter ohne Rand,
            Buntstifte und Filzstifte, die nicht durchschlagen.

Denke bitte daran, Dein Biologiebuch einzubinden.
Das Biologiebuch muss nur dann mitgebracht werden, wenn es in der vorhergehenden Unterrichtsstunde von mir angekündigt wurde. D.h. normalerweise brauchst Du nur den Schnellhefter und das Mäppchen.

Hausaufgabe zu unserer ersten Biologiestunde:
Hefte in den Schnellhefter 15 karierte Blätter und nummeriere die Seiten unten in der Mitte von 1 bis 15 durch.
Schreibe als Überschrift auf die erste Seite „Was ist Biologie ?“. Darunter schreibst Du „Mein Sachkundeunterricht:“ und zählst dann Themenbereiche (5 bis 10 Beispiele) auf, die Du in der Grundschule behandelt hast.
Schreibe darunter „Biologie:“ und sieh in einem Lexikon die Bedeutung / Definition nach. Falls die Erklärung kurz ist (bis 5 Sätze), schreibst Du sie in Dein Heft ab, falls sie länger ist, kannst Du sie kürzen bzw. zusammenfassen. Schreibe unter den Text, aus welchem Lexikon die Definition stammt (Quellenangabe).

Falls Du neugierig bist, kannst Du mich schon auf meiner Internetseite www.biologieundschule.de besuchen.

Ich wünsche uns viel Freude am Biologieunterricht.

 Dein Biologielehrer Ulrich Bossert

Sammelt man die Hefte ein, so sollte man Lob, Bemerkungen, Verbesserungen usw. nur mit einem weichen Bleistift schreiben oder kleine Haftzettel einkleben, damit die Heftgestaltung nicht gestört ist.

Zur Heftführung und zum Mitschreiben in der Oberstufe siehe
http://www.bossert-bcs.de/biologie/welt/vorauso/index.htm
dort: praktische Umsetzung in der Tutorenstunde

Die zugelassenen Schulbücher halte ich alle für ungeeignet. Sie sind für den Unterricht wenig hilfreich. Man kann sie für Hausaufgaben nutzen und manchmal enthalten sie nützliche Abbildungen.
http://www.bossert-bcs.de/biologie/biobuch/index.htm
http://www.bossert-bcs.de/biologie/schulbuch/index.htm
http://www.biologiebuch.eu/

Man sollte darauf dringen, dass jedes Kind, jeder Jugendliche einen Ausweis der Stadtbücherei besitzt und auch nutzt.

Die Arbeitsblätter, die der Lehrer austeilt, sollten grundsätzlich gelocht sein. Für die Oberstufe könnte man für Arbeitsblätter zum Unterrichtsinhalt weißes Papier verwenden, für fachwissenschaftliche Methoden hellgrünes und für fächerübergreifende gelbes.

 

Buchempfehlung

3. Lernvoraussetzungen zu Hause / Methodenlernen

Ideal wäre es, mit Eltern und Kindern an einem Nachmittag über Lernvoraussetzungen zu sprechen.
http://www.bossert-bcs.de/biologie/welt/5arbvor/index.htm

Einige Schulen haben eigene Broschüren entwickelt, die die Grundlage für eine Einführung in der Klasse 5 in der „Klassenlehrerstunde“ sind.

Für das Erlernen fächerübergreifender Methoden und zum Erwerb der dafür nötigen Kompetenzen gibt es eine Vielfalt von Anregungen. Es gibt allerdings nicht ein Buch, das das vollständige Gebiet absteckt.

 

Schulbuchverlage bieten Hilfen an:

Hilfen der Schulbuchverlage    Hilfen der Schulbuchverlage

Da sich Aufbau und Inhalt nur allzu sehr gleichen, empfehlen sich auch andere Quellen.

Broschüren der Sparkassen,

Broschüren der Sparkasse    Broschüren der Sparkasse

… der Telekom und der Polizei

Broschüren der Telekom    Broschüren der Polizei

Am meisten haben mir Bücher für die Wirtschaft geholfen.

Bücher für die Wirtschaft    Bücher für die Wirtschaft   Bücher für die Wirtschaft

 

  Die zahlreichen Broschüren der Kultusministerkonferenz, des Bundes usw. sind für die Praxis wenig hilfreich.

Broschüren der Kultusministerien

 

 

4. Noten

In der zweiten Unterrichtsstunde sollte der Lehrer in Einzelheiten erläutern, wie die Zeugnisnote zustande kommt – d.h. wie mündliche und schriftliche Arbeit gewichtet werden.
Man muss immer wieder betonen, dass es bei einer Erarbeitung des Stoffes und beim Aufstellen von Hypothesen keine „falschen“ Antworten gibt. Alles ist Mitarbeit. Auch bei den Wissenschaftlern bewahrheiten sich nur ganz wenige Vermutungen.

 

4.1 Mündliche Noten

Es empfiehlt sich, für jede Klasse eine Gitterliste mit Namen und Datum anzulegen. Nach jeder Stunde kann man mit einem Symbol (siehe 4.4 Endnote) die Mitarbeit eines jeden Kindes festhalten. Falls man die Endnote im Falle einer Nichtversetzung begründen muss, ist das eine große Hilfe. Außerdem hat man die Fehlstunden festgehalten.

Gitterliste

 

Es hat sich bei mir bewährt, im Laufe eines Halbjahres zweimal mündliche Noten zu überlegen, festzuhalten und auch zu besprechen. Der erste Termin liegt vor den Herbstferien / Osterferien, der zweite am Halbjahresende.

Dazu schreibe ich die Notenskala auf ein Blatt und notiere zuerst die Namen, bei denen ich mir bei der Beurteilung recht sicher bin. Wie man an dem Beispiel sieht, trifft die erste Einschätzung nicht immer zu. Dann trage ich nach und nach die restlichen Schüler ein und versuche zu erreichen, dass in einer Reihe die Leistung gleich ist.
Ist diese erste Phase abgeschlossen, kontrolliere ich das Ergebnis mit Hilfe der Eintragungen in der Gitterliste. Dabei zeigt sich, dass die Liste eine große Hilfe ist und verhindert, dass man ruhigere und zurückhaltende Schüler zu schlecht beurteilt.
Hat die erste Phase mehr die Qualität der Mitarbeit berücksichtigt, so wird in der zweiten Phase zusätzlich die Quantität einbezogen.
Am Ende der Überlegungen hat die Reihenfolge in einer Zeile keine Bedeutung mehr.

mündliche Noten

 

Ist man sich selbst sicher (weil man sich wirklich Mühe gegeben hat), so gibt das auch Sicherheit bei der Notenbegründung vor der Klasse / dem Kurs.

Die Besprechung erfolgt anhand der Aufstellung (wurde in der Pause auf die Rückseite einer Tafel geschrieben); in Ausnahmefällen kann man bei den Noten, bei denen man selbst etwas unsicher war, eine Änderung erwägen.

Der Lehrer gibt die Noten – sie sind keine Verhandlungssache. Unzufriedenheiten werden notiert und in Zukunft passen beide genauer auf bzw. bei der Gesamtnote prüft man, ob sich etwas geändert hätte – dann kann man immer noch überlegen.

Ein Schlüsselerlebnis hatte ich, als sich im Laufe einer Notenbegründung herausstellte, dass viele Kursteilnehmer noch nicht gemerkt hatten, dass es drei junge Damen mit dem Namen Sabine gab.

 

4.2 Arbeiten

Schriftliche Arbeiten erfüllen unterschiedliche Funktionen: Wiederholung und Festigung durch Lernen für die Arbeit, Überprüfung, ob der „Stoff“ angekommen ist (Reproduktion), Überprüfung, ob der Stoff genutzt werden kann (Anwendung, Problemlösen), Chance und Gelegenheit für „stille“ Schüler.

Da man als Lehrer (hoffentlich) die wichtigen Sachen in der Arbeit abfragt, sind die Aufgaben in der Oberstufe auch eine Grundlage beim Lernen für die Abiturprüfung (falls es als Prüfungsfach gewählt wird).

Sekundarstufe 1

Es ist wichtig, die unterschiedlichen Arten der Fragestellungen zu erläutern.
http://www.bossert-bcs.de/biologie/karb5/index.htm

Es ist günstig, wenn sich der Lehrer im Laufe der Zeit einen Aufgaben- / Fragenpool anlegt und diese Aufstellung laufend ergänzt und revidiert (Nachbereitung).

Beispiel eines Fragenpools zum Thema „Vögel“

Fragenpool Vögel

http://www.bossert-bcs.de/biologie/unterrichtspraxis/avoegel.html

 

Beispiel einer Arbeit für eine 7. Klasse

Arbeit für Klasse 7

vollständige Arbeit unter: http://www.bossert-bcs.de/biologie/unterrichtspraxis/7e2009.html

Entwurf eines Lösungsblattes zu der Arbeit unter: http://www.bossert-bcs.de/biologie/unterrichtspraxis/l7e2009.html

 

Man sollte nicht nur Fehler markieren, sondern auch gute Leistungen kommentieren und hervorheben. Man könnte auch mit zwei Farben arbeiten – Fehler in rot und Lob in grün.

Sekundarstufe 2

Anregungen: Aufgaben des Landesabiturs / Zentralabiturs als Materialien – Internetseiten und Zusammenstellungen (Bücher, Loseblattsammlungen)
http://www.abiturloesungen.de/

Hinweise und Hilfen unter
http://www.bossert-bcs.de/biologie/abiausgp/index.htm
http://www.bossert-bcs.de/biologie/abiaentw/aufgkonstr.htm

Lösungswege
http://www.bossert-bcs.de/biologie/abiloes/index.htm

Hinweise für mündliche Prüfungen
http://www.bossert-bcs.de/biologie/abimpr/index.htm

Eigene Aufgabenbeispiele unter
http://www.bossert-bcs.de/biologie/lkGenetikA/index.htm#8 dort 6. Woche Aufgaben und 25.09. Lösungsblatt

Bei Oberstufenarbeiten erhält jeder Schüler ein Lösungsblatt, auf dem die zu erreichenden und die erreichten Punkte eingetragen sind. Bei der Rückgabe werden eine Fehleranalyse durchgeführt und die Lösungen besprochen.

 

4.3 Weitere Leistungen

Neben den „Pflichtleistungen“ gibt es noch die Hausarbeit und das Referat als freiwillige Möglichkeiten der Mitarbeit und der Verbesserung der Note. Dazu sollte man Anregungen und Gelegenheit geben. Für Wünsche und Anregungen der Schüler sollte man offen sein.
Vor der Anfertigung der zusätzlichen Arbeit sollte klar vereinbart werden, wie diese Leistung in die Note eingeht.
Da Hausarbeiten und Referate auch geübt werden müssen, sollten die Anforderungen im Laufe der Oberstufenzeit ansteigen.

Anforderungsstufe 1

In der Orientierungsstufe haben die Schülerinnen und Schüler z.T. Anpassungsprobleme an den neuen Arbeitsstil und die gestiegenen Anforderungen. Die zuerst angebotenen Themen sind deshalb weniger umfangreich – führen aber schon tief in die neue umfassendere Sichtweise ein.

Proteine stehen im Mittelpunkt des Biologieunterrichts der Orientierungsstufe. Das angebotene Material für ein Kurzreferat besteht aus einer Seite, die eine Abbildung eines Proteins zeigt und einen kurzen Kommentar dazu. Aufgabe ist es, die Tertiärstruktur und die damit verbundene Funktion in einer Übersicht knapp darzustellen und auf die Wirkungen über Ebenen hinweg einzugehen. Es wird nur eine knappe Skizze verlangt, die noch nicht in die Tiefe geht.

 

ProteineProteine

 

Anforderungsstufe 2

Es kann aus einer Liste von Vorschlägen ausgewählt werden.
http://www.bossert-bcs.de/biologie/lkGenetikA/index.htm#8 dort 27.09.
Zu jedem Thema erhält der Schüler ein oder mehrere Kopien kurzer Texte und Schlagworte, die den Inhalt vorgeben.

 

Anforderungsstufe 3

Neben dem Thema werden jetzt nur noch Stichpunkte vorgegeben, die den Rahmen bestimmen. Die Themen gehen z.T. auf spezielle Wünsche der Schüler zurück.

Ökologie – Themen (Referate mit Bewertung)

http://www.bossert-bcs.de/biologie/unterrichtspraxis/themen.html

 

 

4.4 Endnote

Da die Schülerinnen und Schüler viele Gelegenheiten hatten sich zu beteiligen, folgt jetzt eine einfache Rechnung.

Gitterliste Endnotenberechnung

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Bei der Berechnung kann man auch die Stärken der Schülerinnen und Schüler stärker gewichten. Die nächste Tabelle zeigt einen solchen Fall. Aus den beiden mündlichen Noten wurde der Durchschnittswert gebildet und auch aus den beiden Klausurergebnissen. Der jeweils höhere Wert wurde mit 0,6 und der niedrigere mit 0,4 multipliziert und die Produkte addiert.

Notenberechnung
Notenberechnung

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5. Unterrichtsplanung

Bei der Halbjahresplanung sollte man bedenken, dass etwa 10 – 15% der Stunden ausfallen.
Arbeitstermine, Rückgabe der Arbeit, Wandertage, Studienfahrten, Krankheit (Lehrer), Wettbewerbe, Betriebspraktikum, Konferenzen, Projektwoche, Prüfungen, Bundesjugendspiele, …

Inhalte
Siehe Beispiele auf dieser Internetseite und unter
http://www.biologieunterricht.info/

Methodik
http://www.bossert-bcs.de/biologie/handlungsorientiert/index.html
http://www.bossert-bcs.de/biologie/fragestellung/index.html

Assoziationen wecken Berichte von anderen Gebieten, die auch Inhalte vermitteln und auf intrinsische Motivation angewiesen sind. Sie können zu neuen Ideen führen.

10 Questions10 Questions10 Questions10 Questions   Zeitungsartikel
der erste Artikel kann als PDF-File (107 KB) geöffnet werden

 

Film UnterrichtsmethodikFilm UnterrichtsmethodikFilm Unterrichtsmethodik

Vergrößerung
des Artikels aus der FAZ vom 10. Juni 2009

 

Medienübersicht
http://www.bossert-bcs.de/biologie/praesprax/index.htm

Für das Verständnis sind Abbildungen (Bilder, Schemata, Grafiken, …) und ihre geeignete Darstellung (Arbeitsblatt, Tafelbild, …, multimediale und interaktive Darstellung) besonders wichtig. Wenn die Schule auch mit der Ausstattung aus finanziellen Gründen oft hinterherhinkt, sollte man doch wissen, was technisch möglich ist. Smartboards gibt es jetzt an vielen Schulen – sie werden aber oft nicht adäquat genutzt. QlikView bleibt vorerst ein Wunschtraum.

Beispiele für Abbildungen und interaktive Internetnutzung unter
http://www.bossert-bcs.de/biologie/lkGenetikA/index.htm
http://www.bossert-bcs.de/biologie/scionst/index.html

 

Bemerkungen

Es sollten alle Unterrichtsstunden nicht nur gründlich vorbereitet, sondern auch nachbereitet werden.
Auftretende Unklarheiten und Fragen, die nicht gleich beantwortet werden können, sollten auf einem kleinen Notizblöckchen notiert werden. Zu Beginn der nächsten Stunde sollte dann kompetent Auskunft erteilt werden.

 

6. Klassenlehrer / Tutor

Es ist von großer Bedeutung für den Zusammenhalt der Klassengemeinschaft bzw. der Tutorengruppe und das Unterrichtsklima, dass man auch außerhalb des Schulbetriebes etwas unternimmt.

Zitat aus einer Abiturzeitung:
„Um zu verdeutlichen, wie groß das Engagement unseres Tutors war, seien an dieser Stelle einmal einige der Unternehmungen, die er außerhalb des Unterrichts für uns angekurbelt hat, aufgezählt: Besuche bei der Redaktion der FAZ, einem biologischen Institut in Mainz, der Frankfurter Unibibliothek, einer Ausstellung in der Schirn, außerdem Kursfahrt in den Odenwald, Besteigung des Frankfurter Doms, Abiturvorbereitungswochenende, Brotbacken im Hause Bossert, nachmittäglicher Photokurs, …“

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Domäne  Bossert

29. Juli 2010
© B.Bossert