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Biowiki heißt Sie Willkommen!

„Viele wissen mehr als der Einzelne.“

Wir möchten an dieser Stelle ein Wiki erstellen, an dem sich alle interessierte Lehrerinnen und Lehrer, aber auch andere an der Sache interessierte Personen beteiligen können. Die Zusammenarbeit soll das Ideenspektrum erweitern und die Mitarbeiter motivieren. Schüler können ihre Sichtweise einbringen, Referendare können es als Übungsfeld nutzen und ehemalige Kollegen können ihre Erfahrungen zur Verfügung stellen.

Es soll dazu beitragen, fachübergreifende problemorientierte Projekte für den Unterricht zu erstellen.
Für das Editieren benötigt man ein Passwort. Es lautet ulbosbr.

Wenn Sie Fragen haben, dann wenden Sie sich bitte an uns: info(at)bossert-bcs.de. Uploads von Bildern und Dokumenten sind möglich. Das dafür erforderliche zusätzliche Passwort senden wir Ihnen gerne zu. Wenn es für Sie einfacher ist, schicken Sie uns Abbildungen oder Texte als E-mail-Anhang und wir stellen sie auf die Seite.



Konzept der Unterrichtsplanung

Auf dieser Homepage gibt es schon Überlegungen zur Unterrichtsplanung:
http://www.bossert-bcs.de/biologie/fragestellung/index.html

Zum besseren Überblick habe ich "meine" Vorstellungen zu dem Planungsablauf schematisch dargestellt – das Konzept kann natürlich auch diskutiert werden.


Quelle: U. Bossert

Die beiden dicken roten Punkte symbolisieren zwei Themenbereiche der Fachwissenschaften (z.B. aus Biologie und Geographie), die inhaltlich zusammenhängen und die man für den Unterricht ausgewählt hat. Die Einzelergebnisse der beiden Forschungsfelder sind aufgefächert dargestellt; aus ihnen muss nun ausgewählt werden. Die Kenntnis dieser Spektren der Forschungsergebnisse setzen gute fachwissenschaftliche Kenntnisse voraus. Die Auswahl erfolgt nun nach didaktischen und methodischen Gesichtspunkten; Schülerinteressen, Lehrplan, Fähigkeiten, Fertigkeiten usw. müssen bedacht werden.

Im Schema hat man sich für drei Schwerpunkte entschieden; nun gilt es zu prüfen, ob und wie weitgehend eine didaktische Reduktion notwendig erscheint. Am Ende dieser Überlegungen ist eine erste Überprüfungsschleife angebracht: Sind die reduzierten Inhalte noch tragfähig? Können sie durch einen oder mehrere zusätzliche Gesichtspunkte ergänzt werden?

Die ausgewählten Schwerpunkte müssen inhaltlich zusammenhängen, damit man einen problemlösenden Unterricht gestalten kann, der die naturwissenschaftliche Denkweise demonstriert. Günstig wäre auch eine vertikale Vernetzung. Hier ist häufig eine zweite rekursive Überprüfungsschleife notwendig, um abzuwägen, ob es nicht doch eine noch bessere Möglichkeit gibt.
Man sieht, eine lineare Denkweise, die sich zu früh auf eine Vorstellung fixiert, ist unangemessen. Man sollte immer offen für Korrekturen sein. Persönliche Vorlieben sollten erkannt und eingeschränkt werden („kill your darlings“).

Danach gilt es, das Spektrum der methodischen Alternativen (dicker grüner Punkt) zu bedenken. Wie kann man die Inhalte mit Arbeitsmethoden und der Einübung von Kompetenzen verschränken? Bei der inhaltlichen Auswahl hatte man natürlich auch schon Vorstellungen zur Umsetzung im Hinterkopf; aber die Planung sollte auf keinen Fall auf den Kopf gestellt werden. Inhalte stehen vor Arbeitsformen – Arbeitstechniken sind kein Selbstzweck.

Nun ist zur Absicherung eine dritte Überprüfungsschleife angebracht.

Am Ende steht ein biologischer Gedankengang (rote Kreise), der durch Methoden (grüne Kreise) unterstützt und ermöglicht wird.

Die Komplexität der Verschränkung zeigt das folgende Schema:

Themenvorschläge

Als erste Themen haben wir Die große Wanderung durch die Serengeti und Körpergröße bei Tieren vorgeschlagen.
Wir freuen uns über Ihre Einträge.



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Zuletzt geändert am 20.07.2009 06:55 Uhr