Jugend forscht
Experimente können zwei Funktionen erfüllen. Sie können für Naturwissenschaften interessieren und begeistern (Versuche im Kindergartenalter, knoff-hoff-show im Fernsehen) und zusätzlich in der Wissenschaft Hypothesen prüfen.
An der Nahtstelle zwischen beiden Funktionen stehen die Arbeiten von „schüler experimentieren“ (bis 15 Jahre). Die Kinder lösen Probleme spielerisch, zeigen aber auch schon wissenschaftliche Gründlichkeit in Aufbau und Durchführung des Projekts.
Die Teilnahme der Kinder an diesem Wettbewerb hängt alleine von der Schule ab. Sie kann durch Arbeitsgemeinschaften Interesse fördern und die Arbeiten ermöglichen.
Die Teilnahme an „jugend forscht“ (ab 15 Jahren) hängt von den Fähigkeiten und Interessen der Jugendlichen ab; die Unterstützung durch die Schule spielt eine geringere Rolle.
Alle benötigen aber Zeit – und die wird immer knapper
- durch die um ein Jahr verkürzte Schulzeit
- durch die Konzentration des Stoffs und
die erhöhte Wochenstundenzahl
- durch die Schwierigkeit, in dem vollen Plan
einen Termin für die Arbeitsgemeinschaft
zu finden, an dem alle interessierten Jahrgangsstufen
frei haben
- durch die Erhöhung der Prüfungsfächer in der
Abiturprüfung und das Zentralabitur